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© 2007-2011 Manuela Siegrist
07./08.01.2012
SwissCurling League Teil 1
in Wallisellen
13.-15.01.2012
Bernese Ladies Cup
in Bern
04./05.02.2012
SwissCurling League Teil 2
in Bern
17.-25.02.2012
Schweizermeisterschaft
in Gstaad
Kontakt
Here we are: Team Basel-Regio
Herzlich willkommen auf der Homepage des neuen Damen-Curlingteams des CC Basel-Regio.
In den letzten drei Jahren haben vier junge Curlerinnen in unterschiedlichen Teams bei den Juniorinnen und auch in der Elite gegeneinander viele spannende Spiele bestritten und tolle Erfolge gefeiert. Die Juniorinnenzeit ist nun aber für sie alle vorbei und so haben sich eine Basel-Städterin, eine Basel-Landschäfterin, eine Luzernerin, eine Zürcherin und ein Walliser zum Team Basel-Regio gefunden.
Wer sind wir?
| Manuela Siegrist ist unser Skip. Sie spielt seit 2003 Curling. Mit dem Team Juniorinnen Basel, welches sie seit 2007 als Skip führte, konnte Manu nach Bronze im Jahr 2009 in den Jahren 2010 und 2011 den Schweizer Meistertitel feiern. In der Saison 2010 gewann ihr Team die European Junior Curling Tour. An der Juniorinnen WM klassierte sie sich in den Rängen vier (2010) und sechs (2011). 2011 gewann sie mit Glarus die Mixed Schweizermeisterschaften. |
| Alina Pätz spielt die Position Nummer drei. Sie fing bereits mit sechs Jahren an Curling zu spielen. Bei den Juniorinnen reichte es mit Zürich-Grasshopper zwei Mal zum Vize-Schweizermeister. Als Alternate wurde sie mit den Juniorinnen Basel 2011 Schweizermeisterin. 2010 wurde sie Mixed Schweizermeisterin und belegte an der Mixed-EM den zweiten Rang. 2011 spielte Alina im Team Zürich-Grasshopper in der Elite und schloss die Schweizermeisterschaft auf dem fünften Rang ab. An der Mixed-SM belegte sie Rang zwei. Als ihren bisher grössen Erfolg feierte sie 2011 zusammen mit Sven Michel den Mixed Double Weltmeistertitel. |
| Claudia Hug ist unsere Nummer zwei. Sie begann mit dem Curlingsport im Jahre 2002. Seit 2007 spielte sie zusammen mit Manuela im Team Juniorinnen Basel. Nach Bronze im Jahr 2009 gewann sie in den Jahren 2010 und 2011 jeweils den Schweizer Meistertitel bei den Juniorinnen. In der Saison 2010 gewann sie die European Junior Curling Tour. Sie vertrat die Schweiz zweimal an Juniorinnen Weltmeisterschaften. 2010 klassierte sie sich als vierte, 2011 als sechste. 2011 gewann sie die Silbermedaille an der Mixed-SM zusammen mit Alina im Team Zürich-Grasshopper. |
| Nicole Dünki ist unser Lead und Vize-Skip. Sie spielt seit 2003 Curling. Als Juniorin belegte sie als Skip des Teams Luzern 2009 den vierten Rang an der Schweizermeisterschaft. Als Alternate im Team Grindelwald gewann sie im gleichen Jahr die WM Bronzemedaille. 2010 skipte sie das Juniorinnenteam Zürich-Grasshopper. Sie wurde mit Zürich-Grasshopper Mixed Schweizermeister 2010. 2011 skipte Nicole das Eliteteam Zürich-Grasshopper, mit dem sie die Schweizermeisterschaft auf Rang fünf abschloss. Als Alternate durfte sie mit dem Team von Mirjam Ott an den Weltmeisterschaften teilnehmen und belegte dort ebenfalls den fünften Rang. |
| Damian Grichting ist unser Coach. Damian hat das Juniorinnenteam Basel im Jahr 2010 zusammen mit Betty Bourquin gecoached und zum Schweizer Meistertitel geführt. Als Aktiver hat Damian viele Erfolge feiern dürfen. Unter anderem EM und WM Silber 2001, Olympia-Bronze 2002 und EM-Gold 2006 (in Basel). |
Was kann von uns erwartet werden?
In der ersten Saison bitte noch nicht allzuviel! Wir sind ein neu zusammengestztes, sehr junges Team und haben in der Elite noch viel zu lernen. Unsere Leistungsziele sind deshalb eher mittel- bis langfristig orientiert. Wir sind aber ehrgeizig und erfolgshungrig ...
Saisonstart - Rang 3 bei unserem ersten Turnier
Samstag, 24. September 2011. Endlich war es soweit. Wir starteten nicht nur ins erste Turnier der Saison, sondern auch ins erste überhaupt im neuen Team Basel-Regio. Im Sommer hatten wir gut trainiert und waren froh, dass es mit der Victoria Trophy, dem Eröffnungsturnier in Arlesheim, endlich los ging.
Am Samstag Morgen trafen wir als erstes auf das Team Ysfäger 2. Und wurden gleich kalt geduscht. Wir hatten einige Mühe, uns auf und mit dem Eis zurechtzufinden. Und als im fünften End einiges schief ging, brachte uns dies entscheidend in Rücklage. Wir verloren unser erstes Spiel mit 3:7. Aller Anfang ist schwer! Damian hatte nach dem Spiel einiges mit uns zu besprechen. Und wir sind lernfähig. Auf jeden Fall gewannen wir am Samstag die beiden Spiele gegen Basilisk und Ergolz klar und sicherten uns damit einen Platz in der Gruppe der besten 10 TEams.
Nach einem herrlichen "z'Nacht" in Basel gingen wir ins Bett, fest entschlossen, am Sonntag unser bestes Curling zu zeigen. Zu unserer Überraschung erhielten wir in der vierten Runde die Gelegenheit, uns für das verlorene erste Spiel zu revanchieren. Mit einem überzeugenden 13:1 ist uns dies sehr gut gelungen. Mit unserem bisher besten Spiel qualifizierten wir uns für die Finalrunde. In dieser trafen wir am Sonntag Nachmittag auf Küssnacht am Rigi. Gleich im ersten End konnten wir drei Steine schreiben und hatten das gegnerische Team von Anfang an im Griff. Und das sollte auch so bleiben. Nach einem Vierer im siebten End war das Spiel definitiv entschieden.
Nach dem missglückten Start hatten wir uns konstant gesteigert und uns als Team mehr und mehr gefunden. Am Ende belegten wir den guten dritten Rang.
Einige Erfahrungen reicher freuen wir uns bereits auf das nächste Turnier. Vom 7. bis 9. Oktober messen wir uns anlässich des Women's Masters in Arlesheim mit einigen der weltbesten Teams. Manuela wird nicht dabei sein, da sie die Schweiz an der Mixed Eurpoameisterschaft vertreten wird. Für sie wird Fabiola Duss aus Luzern einspringen.
Am 25. Oktober fliegen wir dann nach Kanada, um dort zu trainieren und gegen weitere internationale Spitzenteams anzutreten.
Women's Masters - das können wir besser
Am Freitagmorgen startete endlich die erste grosse Herausforderung für unser Team. Dies aber ohne unseren Skip Manuela, die in Dänemark am der Mixed EM um die Medaillen kämpfte. Für sie spielte Fabiola Duss aus Luzern.
Unsere erste Gegnerin hiess Linda Klimova aus Tschechien. Es fiel uns schwer, unser Spiel aufzuziehen und wir fanden nie ins Spiel. So verloren wir gegen ein stark aufspielendes Tschechien klar.
Danach hiess unser Gegner Biel-Basel, die Juniorinnen mit den letztjährigen Mitspielerinnen von Manuela und Claudia. Wir spielten die ersten 4 Ends sehr stark und hatten das Spiel zu jedem Zeitpunkt im Griff. Im fünften und sechsten End nahmen wir uns eine unfreiwillige Pause und liessen Biel-Basel wieder herankommen. Durch ein starkes siebtes und achtes End gewannen wir das Spiel am Schluss jedoch deutlich.
Guten Mutes ging es gleich weiter mit dem nächsten Spiel gegen Daniela Driendl aus Deutschland. Wir starteten wiederum gut ins Spiel, hatten den Gegner im Griff. Wiederum liessen wir aber nach 4 Ends stark nach. Dieses Mal konnten wir uns aber nicht mehr retten und verloren am Ende das Spiel knapp.
Am Samstagmorgen mussten wir wieder früh auf. Wir spielten gegen Italien mit Skip Laura Gualtiero . Das Spiel musstge zwingend gewonnen werden, um im Turnier zu bleiben. Dementsprechend war es ein sehr konzentriertes Spiel. Wir spielten solid, konnten jedoch die Italienerinnen nie richtig unter Druck setzen. Zu jedem Zeitpunkt blieb das Spiel ausgeglichen. Im siebten End hatten wir die Möglichkeit, das Spiel für uns zu entscheiden. Der letzte Stein gelang uns aber nicht und somit konnten die Italienerinnen einen Stein stehlen. Wie man so schön sagt: "wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie". So war es auch im achten End. Wir konnten nur einen Stein schreiben und mussten ins Zusatzend. Dort spielten wir sehr stark. Mit einem genialen Stein von Laura wurde unser Vorteil aber zunichte gemacht und wir waren ausgeschieden.
Wir können uns trotzdem über ein Wochenende freuen, das uns weitergebracht hat. Wir sind auf dem richtigen Weg! Nächstes Wochenende haben wir einen Trainingstag in Flims, bevor es am 25. Oktober nach Kanada geht. Selbstverständlich werden wir euch auf dem Laufenden halten.
Und: Wir gratulieren Manuela zum Gewinn der Goldmedaille an der Mixed EM in Dänemark. Wir sind stolz auf dich!
Internationales ZO Frauen Curlingturnier in Wetzikon - langsam kommt es!
Heiss auf die neue Herausforderung und voller Vorfreude gingen wir am Freitagmittag aufs Eis in Wetzikon. Der erste Gegner war niemand anderes als das Team um Mirjam Ott. Wir starteten stark ins Spiel und konnten Druck aufbauen. Das Spiel war die ersten vier Ends sehr ausgeglichen und konnte auf beide Seiten kippen. Dies tat es dann auch im fünften End - leider nicht zu unseren Gunsten. Wir verloren mit 4:7 doch etwas zu deutlich. Uns war bewusst, dass wir eine sehr starke Gruppe zu bewältigen haben werden und wir unser bestes Curling zeigen mussten, um uns für die Viertelfinals zu qualifizieren. Dies taten wir dann erstmals am Abend gegen das Deutsche Team um Juliane Jacoby, was in einem klaren 12:4 resultierte.
Am Samstag stand uns dann als erstes das Russische EM-Team um Anna Sidorova mit drei Ex-Europameisterinnen gegenüber. Durch unnötige Fehlsteine lagen wir nach zwei Ends bereits mit 0:3 zurück. Solche Fehlstarts hatten wir diese Saison leider schon einige. Wir fanden dann aber immer besser ins Spiel und konnten im vierten End das Spiel wieder ausgleichen. Mit einem weiteren Dreier im sechsten End gingen wir erstmals in Führung. Nachdem wir den Gegner im siebten End zu einem Einer gezwungen hatten, konnten wir bei Gleichstand mit dem Recht des letzten Steins ins letzte End in Angriff nehmen. Diesen Vorteil nutzten wir dann auch und gewannen mit 7:6. Zum Einzug in die Viertelfinals fehlte nun noch ein Sieg im letzten Gruppenspiel gegen das Tschechische Team von Anna Kubeskova. Wir hatten dieses Spiel im Griff, mussten uns aber im letzten End noch einen Stein stehlen lassen zum doch noch knappen 4:3 Sieg. Damit hatten wir eines unserer Saisonziele erreicht: die Qualifikation für ein Viertelfinale an einem CCT Turnier!
In diesem Viertelfinal hiess unser Gegener Bern mit Skip Michèle Jäggi. Es entwickelte sich ein ausgelichenes Spiel. Nach sieben Ends stand es 4:4, doch dieses Mal hatten wir nicht den letzten Stein. Und nach einem perfekt gespielten Double Take-out von Michèle verloren wir und schieden aus.
Wir haben einen grossen Schritt vorwärts gemacht und konnten viel profitieren. Wir freuen uns bereits auf das nächste Turnier am kommenden Wochenende in Zug. Wir danken all unseren Sponsoren, Familien und Freunden für die tolle Unterstützung!!
Kanada - viel gelernt
Am 25. Oktober was es endlich soweit. Wir flogen nach Kanada. Eine sehr lange Reise lag vor uns bis zu unserer ersten Station in Saskatoon. Nach mehr als 24 Stunden auf den Beinen kamen wir sicher am Zielort an. Am ersten Tag ging es bereits mit dem Training los. Wir trainierten jeweils zwei mal zwei Stunden am Tag. Am Freitag starteten wir dann ins erste Turnier. Unser Gegner war nicht irgend jemand, sondern die Kanadierin Jennifer Jones. Wir starteten nicht optimal ins Spiel und gerieten bereits mit drei Stinen in Rückstand. Danach zeigten wir jedoch ein gutes Spiel und konnten das gegnerische Team immer wieder unter Druck setzen. Am Schluss reichte es jedoch nicht zum Sieg. Das zweite Spiel folgte einen Tag später gegen die erfahrene Curlerin Englot. Wir spielten ein sehr gutes Spiel, jedoch auch gegen einen hervorragend aufspielenden Gegner. Das Spiel wurde im Zusatzend entschieden, in dem wir nicht den letzten Stein hatten und verloren dieses. Etwas enttäuscht, trotz sehr guter Leistung verloren zu haben, traten wir das dritte Spiel an. Auch dieses verloren wir und schieden amit aus dem Turnier aus. Trotz dem (zu) frühen Ausscheiden haben wir sehr viel lernen können und wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es fehlt einfach noch das Quäntchen zum Sieg.

Am 1. November flogen wir weiter nach Ottawa, wo wir ein weiteres Damenturnier bestritten. Auch dort bereiteten wir uns minuziös auf das Turnier vor und trainierten zwei Tage im Ottawa Curling Club. Wir hatten ein sehr gutes Gefühl und fühlten uns in der Halle sehr wohl. Das erste Spiel war gegen die Titelverteidigerin McCradz. Das Spiel war sehr ausgeglichen und wurde im letzten End entschieden. Leider war der Curlinggott wieder auf der Seite des Gegners und wir verloren das erste Spiel. Dann aber konnten wir endlich die ersten Erfolge in Kanada verbuchen. Die Spiele zwei und drei konnten wir deutlich gewinnen. Wir konnten uns über eine konstante Leistungssteigerung freuen. Das vierte Spiel war spannend bis zum Schluss gegen einen sehr starken Gegner. Mit dem letzten Stein konnten wir den entscheidenen Punkt schreiben. Damit standen wir im B-Road Finale. Es winkte die Qualifikation für die Viertelfinals. Unser Gegner hiess Sherrz Middaugh, die momentan in der Money List aller kanadischer Teams auf Platz 7 steht. Wir erwischten einen schwachen Start, konnten den Spielstand jedoch immer ausgeglichen halten - bis zum sechsten End, wo die Kanadierinnen drei Steine schreiben konnten. Diesen Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen und wir mussten in die C-Road. Dort konnten wir das ertse Spiel wieder klar für uns entscheiden und standen so im C-Road Finale. Die zweite Chance für den Einzug in die Viertelfinals. Unser Gegner war ein nicht unbekanntes Team aus den USA, gegen das Manuela und Claudia an der Juniorinnen WM in Flims vor zwei Jahren gespielt hatten. Wir waren über acht Ends das bessere Team. Wir schafften es aber nicht, die Chancen zu nutzen und verpassten so die Qualifikation für die Playoffs.
Curling Club Saskatoon:
In dieser Halle werden häufig Disco-Curling-Turniere angeboten. Das heisst, es wird ohne Licht gespielt. Man sieht nur das nötigste. Deshalb sind die Rinks und die Steine mit Leuchtfarben versehen.
Daumen hoch!
Trotz unbefriedigenden Resultaten am ersten Turnier in Saskatoon und einer unnötigen Nicht-Qualifikation für die Viertelfinals in Kemptville dürfen wir insgesamt eine positive Bilanz ziehen. Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg und haben als Team einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Wir haben gegen hervorragende Gegner spielen können und diese in jedem Spiel zumindest stark gefordert. Wir freuen uns bereits auf das nächste Turnier vom 25.-27. November in Wetzikon.
